Bayrisches Straßeninformationssystem das 'Geodaten' (referenziertes Straßennetz, weitere Vektor- u. Rasterdaten) und sog. ‚Alphadaten‘ (Straßendaten zu Aufbau, Querschnitt, Verwaltung, Zustand, Unfälle, Verkehr etc.) enthält.
Bluetooth ist ein Industriestandard gemäß IEEE 802.15.1 für die drahtlose (Funk-)Vernetzung von Geräten über kurze Distanz. Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle, über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren können. Ein solches Netzwerk wird auch als Wireless Personal Area Network (WPAN) bezeichnet.
Abbildung realer Objekte auf eine Karte mittels logisch oder geografisch verknüpfter Datenobjekte. Die Karten bestehen aus Netzdaten (mit Knoten/Kante), Adressdaten und Hintergrundsobjekten.
EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen, die bisher in 75 Ländern eingeführt wurde.
Global Automotive Telematics Standard. Ein Telematik-Standard für Nachrichten, der die Entwicklung von Telematik-Diensten und Geräten unterstützen soll.
Geographic Data Format. Europäischer Standard für digitale Karten zur Beschreibung und zum Austausch von Straßennetzen und von straßenbezogenen Daten. GDF beinhaltet nicht nur ein Austauschformat sondern legt auch Regeln fest, wie die Daten zu erfassen und zu visualisieren sind und wie Objekte, Attribute und Beziehungen definiert werden. Führende Anbieter digitaler Straßennetze (TeleAtlas, NavTech) liefern ihre Straßendaten im GDF-Format. GDF ist applikationsunabhängig. GDF-Daten werden nicht direkt in Anwendungen verwendet. Die Daten müssen in eigene Systeme und Formate entsprechend der individuellen Anforderung transformiert werden.
Zuordnung von Koordinaten zu einer (Text)-Adresse (z.B. postalischer Adresse mit Straße und Hausnummer). Wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Geocodierung ist neben der Software die konsistente Aufbereitung der Daten. Bei der Geocodierung ist zwischen einer hausnummernfeinen Geocodierung (durch eine Interpolation von Hausnummern zwischen zwei Knoten) und einer herkömmlichen, nur straßengenauen Geocodierung zu unterscheiden. Für eine hausnummernfeine Geocodierung müssen die Grunddaten mit Hausnummern versehen sein. Häufig ist auch eine einfache Adresslokalisierung über Adressteile (z.B. Postleitzahl) ausreichend, ein präziserer Start- oder Zielpunkt ist u.U. nicht notwendig. Deshalb müssen neben vollständigen Adressdaten auch Flächen (in diesem Fall Postleitzahlbereiche) Koordinaten (z.B. über Flächenschwerpunkt) zugeordnet werden. Ähnliches gilt für POI (z.B. Bahnhof). Nur eine vollständige Datenbasis erlaubt eine leistungsfähige Adresslokalisierung für Auskunftsdienste.
GPRS (General Packet Radio Service) bedeutet „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“. Hierbei handelt sich um eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards um paketorientierte Datenübertragung.
GPS (Global Positioning System) ist ein vom DOD (Department of Defense, amerikanisches Verteidigungsminsiterium) ersonnenes, realisiertes und betriebenes System, das aus 24 Satelliten besteht, welche die Erde in einer nominellen Höhe von 17.700 km umkreisen. GPS Satelliten senden ein Signal aus, das die genaue Ortsbestimmung eines GPS Empfängers ermöglicht.
GSM (Global System for Mobile Communications) ist ein volldigitaler Mobilfunknetz-Standard, der hauptsächlich für Telefonie aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird.
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) bedeutet soviel wie "schnelle leitungsvermittelte Datenübertragung". HSCSD ist eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards um schnellere Datenübertragung. Es erlaubt theoretisch Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu etwa 115,2 kBit/s durch Bündelung mehrerer Datenkanäle.
Das IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik. Es ist Veranstalter von Fachtagungen, Herausgeber diverser Fachzeitschriften und bildet Gremien für die Standardisierung von Technologien, Hardware und Software.
PDA (Personal Digital Assistant) ist ein kleiner tragbarer Computer, der meist mit einem schnell startenden Betriebssystem ausgestattet ist und neben vielen anderen Programmen hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird.
Ein PNA (Portable Navigation Assistant) ist ein mobiles Navigationssystem. Es handelt sich um einen mit GPS Empfänger ausgestatteten Pocket PC, auf dem lediglich die Navigationsanwendung läuft.
Digitaler Kartentypus, bei dem Kartenobjekte nicht als logisches Objekt, sondern nur als Ansammlung von Pixeln repräsentiert werden, die i.a. keine topologische Bezüge zwischen den Objekten kennen. Siehe digitale (Vektor-) Karte
RDS/TMC Codes wurden in Deutschland erstmals im Jahre 1996 erfasst und sind nach der CEN Norm ENV 112313-1 aufgebaut. RDS/TMC Codes sind die offizielle Basis des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesens bzw. der untergeordneten Bundesanstalt für Straßenwesen zur Codierung von Verkehrswarnmeldungen. Mit Hilfe dieser Codes können Verkehrsinformationen über UKW ausgestrahlt werden. Es wird unterschieden zwischen Location codes zur Beschreibung der geografischen Stelle einer Meldung, sowie Event- und Information codes zur Beschreibung der Art einer Meldung.
Routenplaner (Streckenplaner, Wegplaner) sind Computerprogramme, mit deren Hilfe ein Weg zwischen einem Start- und einem Zielort gefunden werden kann. Meistens können auch ein oder mehrere Orte dazwischen (""via"") angegeben werden. Bei Straßen können auch Wünsche, wie die schnellste, die kürzeste oder die optimale Route gewählt werden. Die Grundlage der Programme sind geografische Informationssysteme (GIS), welche die digitalen Daten über Straßen, Häuser und andere Angaben liefern. In Westeuropa, speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist buchstäblich schon jedes Haus einzeln auffindbar.